Startseite | Impressum
Sie sind hier: Startseite » Ratgeber » Ernährung

Ernährung

Grundlegende Anforderungen an ein gutes Hundefutte

Das Angebot an Hundefutter präsentiert sich mittlerweile so riesig, dass Hundehalter leicht die Übersicht verlieren können. Dabei ist es eigentlich gar nicht schwierig, den vierbeinigen besten Freund gesund und ausgewogen zu ernähren. Im Gegenteil, viele qualitativ hochwertige Alleinfuttersorten stehen zur Verfügung.
Ob Trocken- oder Nassfutter, ein gesundes Fertigfutter ist immer frei von künstlichen Lock-, Farb- und Aromastoffen und zeichnet sich durch eine schonende Herstellung – beispielsweise im Kaltpressverfahren – aus. Auf diese Weise bleiben Vitamine und wärmeempfindliche Pflanzenstoffe erhalten. Darüber hinaus sollten Hundebesitzer darauf achten, dass das Hundefutter ihrer Wahl frei von Gluten, Getreide, Soja oder Mais ist. Insbesondere Hunde, die im Alter an Arthrose oder anderen Gelenkerkrankungen leiden, sollten unbedingt glutenfrei gefüttert werden. Wird letztendlich das Hundefutter dann noch ohne Tiermehl und Konservierungsstoffe hergestellt, beinhaltet dafür aber einen hohen Fleischanteil, so handelt es sich um ein hochwertiges Futter. Zweitrangig ist dabei erst einmal die Konsistenz. Im Angebot befinden sich zahlreiche hochwertige Trocken- und auch Nassfuttersorten.

Hundefutter / Copyright: siehe unten

Spezialfutter für kranke, ältere und junge Hunde

Hunde, die an speziellen Krankheiten leiden, sollten unter Umständen mit einem Spezialfutter versorgt werden. Es bietet sich an, zusammen mit dem behandelnden Tierarzt eine Lösung zu finden. Übergewichtige Hunde brauchen beispielsweise ein Diätfutter. Hunde, die an einer Herzinsuffizienz leiden, benötigen ein hochwertiges Futter, das auf alle Fälle Omega-3-Fettsäuren enthält. Grundsätzlich ist bei herzkranken Hunden eine niedrige Natriumdiät angesagt. Das Sortiment der Spezialfutter ist mittlerweile breit gefächert.
Ob Nierenerkrankung, Magen- und Darmprobleme oder Hautallergien, eine auf das gesundheitliche Problem individuell abgestimmte Fütterung bringt oft Linderung. Darüber hinaus berücksichtigen fast alle Futtermittelhersteller längst, dass Hunde älter werden und ihre Aktivität irgendwann nachlässt. Eigens für Hunde ab einem Alter von sieben bis acht Jahren konzipierte Seniorenfuttersorten decken die Bedürfnisse der älteren Tiere optimal ab. Selbstverständlich gibt es auch für Welpen und Junghunde entsprechendes Spezialfutter, dessen Zusammensetzung auf den Energiebedarf junger, temperamentvoller Hunde abgestimmt ist.

Barfen, Hundefutter selbst kochen oder vegetarisch

Beim sogenannten „Barfen“ wird der Hund überwiegend mit Rohfleisch gefüttert. „B.A.R.F.“ steht für „biologisch artgerechtes rohes Futter“, wobei kein Schweinefleisch oder Geflügel gefüttert wird. Unter das Rohfutter werden meistens Gemüseflocken gemischt. Allerdings kann durch das Füttern von rohem Fleisch besonders bei Jaghunden aber auch anderen Rassen der Jagdinstinkt entfacht werden. Der Appetitt auf frisches Fleisch kann zu unangenehmen Situationen führen, wenn der Hund diesem Trieb beim Gassigehen in Wald und Wiese nachkommt.
Wer selbst kochen möchte, sollte wissen, dass es eine kleine Wissenschaft ist, wirklich so zu kochen, dass der Hund ausgewogen und gesund versorgt wird. Was das Angebot an vegetarischem Hundefutter anbelangt, muss jeder Hundehalter selbst entscheiden, ob es wirklich Sinn macht, einem fleischfressenden Lebewesen ausschließlich pflanzliche Kost anzubieten.

Bildnachweis / Copyright

Dieses Foto wurde von Sh4rp_i unter CC-Lizenz veröffentlicht.

> Sie sind hier: Hundeernährung - Hundeweb.net: Infos für und über Hund, Hunde und Hundebesitzer <