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Ratgeber: Erziehung

Hundeerziehung ist ein Muss

Hundehalter mit Erfahrung wissen, was das Zusammenleben mit einem Hund erfordert.
Hunde leben in der Natur in Rudeln und sind es gewohnt, sich einer Rangordnung zu unterwerfen. In der Familie sollten alle Mitglieder in der Rangordnung über dem Hund stehen, damit ein reibungsloses Zusammenleben mit dem Tier gewährleistet ist.

Erziehung von Beginn an

Dabei kann die erste Bezugsperson dem Hund sämtliche Kommandos beibringen, die er im Anschluss auch bei allen anderen akzeptieren soll. Befehle wie "Sitz" und "Platz" sind obligatorisch, doch auch bei der Futtergabe darf der Hund erst nach einem Befehl mit dem Fressen beginnen. Das zeigt ihm, dass der Mensch die Vorherrschaft im Familienrudel innehat.

Das Rudel gibt den Ton an

In der Regel sind weibliche Hunde leichter zu erziehen, weil sie auch im Rudel nicht die Dominanz haben. Trotzdem unterscheiden sich die Tiere deutlich in ihren Charaktereigenschaften und sind verschmust oder besitzen einen regen Spieltrieb. Beschäftigt werden wollen alle Hunde gerne, sei es beim Spaziergang, beim Einüben neuer Kommandos und Tricks oder beim Spiel mit Ball & Co. Zudem leben Hunde am liebsten in der Nähe ihrer Familienmitglieder. Wenn man sie von den gemeinsamen Aktivitäten ausklammert, leiden sie und fühlen sich vielleicht sogar bestraft.

Ein aufmerksamer Hund

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Vor der Wahl eines Hundes zu beachten

Bevor man sich einen Hund anschafft, muss man sich nicht nur über die voraussichtliche Lebensdauer von rund zehn Jahren klarwerden, sondern auch gezielt nach einer Hunderasse suchen, die zum Hundehalter passt. Dabei ist nicht nur die Größe, vielmehr das Wesen eines Hundes entscheidend. Hunde mit ausgesprochenem Jagdtrieb oder mit dem Hang, sich an Dingen festzubeißen, gehören nicht in eine Familie mit kleinen Kindern. Hier sind Familienhunde gefragt, die ein freundliches und verspieltes Wesen haben, sich schnell anleiten lassen und in der Regel leinenführig sind.

Der Vorteil einer Hundeschule

Selbstverständlich kann auch eine Hundeschule ein guter Weg sein, den Hund angemessen zu erziehen. Dort geht es um die Anbahnung sozialer Kontakte zu Mensch und Tier. Hunde, die stets an der Leine geführt und von Artgenossen ferngehalten werden, entwickeln schnell eine Phobie. Das Signal lautet: "Achtung, da kommt ein anderer Hund. Wenn mein Besitzer mich festhält, muss der andere gefährlich sein. Ich belle mal vorsichtshalber und biete meinem Besitzer meinen Schutz an." Nur im engen Kontakt mit Artgenossen macht der Hund die Erfahrung, dass es unnötig ist, sich aufzuspielen.

Positives Verhalten belohnen

Wer seinen Hund strafen will, tut das bestenfalls mit Nichtachtung oder kurzen Befehlen in bestimmter Tonlage. Je länger die gesprochenen Sätze, desto weniger kann der Hund herausfiltern, was ihm gesagt werden soll. Auch Angst, Wut und Bestimmtheit lassen sich für das Tier erkennen, so dass es zu Fehlinterpretationen der Situation kommt. Schläge sind nicht das richtige Mittel zur Hundeerziehung. Ein Lob, ein streichelnder Körperkontakt oder eine Belohnung führen dazu, dass der Hund sich Dinge einprägt.

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